• Simone

amorebelle - Eine Idee entsteht

Von der Idee zum Businessplan


Die Idee ein Café zu gründen ist ja nun nichts neues. Doch der Weg dahin war ein langer und nicht immer war ich mir sicher, dass ich ihn auch gehen sollte. Aber der Reihe nach.

Es war einmal...

Aller Anfang...


Der Wunsch, ein eigenes Café zu haben, entstand schon in meiner Kindheit. Ich war gerade vier oder fünf Jahre, als meine Eltern in der Nähe von Lissabon ein Café direkt am Strand eröffneten. Damals hatten sie noch Unterstützung von meinen Großeltern und dem Rest der Familie, die die Gastronomie auch während der Abwesenheit meiner Eltern fortführten. Denn meine Eltern hatten ihr Leben ja eigentlich hier in Hamburg. Da solche Café am Strand meistens in der Sommerzeit Hochsaison haben, konnten meine Eltern während ihres Urlaubes mithelfen. Ich tat natürlich mein übriges, in dem ich die Süßigkeiten und Nachspeisen hinter der Theke "testete". ;)


Das waren immer sehr aufregende Sommerferien für mich und ich war glücklich. Leider wurde der Teil, an dem das Café stand nach ca. sieben Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt, sodass das Café leider weichen musste. Ich denke, meine Eltern waren nicht so traurig darüber wie ich, war es doch mehr ein Sommer-Projekt, dass mehr Aufwand bedeutete als es Einnahmen einbrachte. Dennoch... ein wichtiger Teil meiner Kindheit war damit verschwunden. Der Traum jedoch weichte nie. Da ich schon immer eine leidenschaftliche Bäckerin war, wollte ich meine Idee mit meiner Leidenschaft kombinieren. Als ich von ein paar Jahren zwischen zwei Anstellungen die Chance bekam, in einer kleinen Tortenmanufaktur zu arbeiten, griff ich zu. Eine perfekte Gelegenheit, praktische Erfahrung zu sammeln, auch wenn es kein Café in dem Sinne war. Dennoch lernte ich viel darüber, was es heißt einen kleinen Laden zu führen. Einfach war es nicht, aber mein Wunsch wich dennoch nicht.


Von der Idee zum Businessplan


Vor einem Jahr dann entschloss ich mich also, die Idee auszuarbeiten. Wenn sowas schon die ganze Zeit im Kopf umher spukt, dann muss man dem auch irgendwann nachgehen, besonders wenn es einen ständig um den Schlaf bringt, weil ständig neue Ideen entstehen. Ja, das Hirn wollte nicht still stehen, also brachte ich kurzerhand alles zu Papier. Erst waren es nur ein paar Zeichnungen und Stichpunkte. Dann packte mich der Ehrgeiz und ich wollte ein richtiges Konzept ausarbeiten. Wenn man keine Erfahrung hat, ist das gar nicht so einfach. Doch viel Recherchearbeit und die Unterstützung eines Gründungsberaters halfen dabei, meine Idee vernünftig auszuarbeiten und einen guten Businessplan samt Finanzübersicht zu erstellen.

Ein Businessplan ist die Grundlage für eine Gründung

Ich habe mir dafür genügend Zeit genommen, um alles genau zu recherchieren und zu erarbeiten. Herausgekommen ist ein gutes Konzept, das auch die Bank lobend anerkannte und mir die Möglichkeit gab, meinen Traum zu erfüllen. Natürlich habe ich das nicht alleine geschafft, denn meine Familie hat einen sehr wichtigen Teil dazu beigetragen, allen voran mein Mann, der mir mit Rat und Tat stets zur Seite stand. Ohne seinen Support hätte ich es nicht geschafft und niemals in die Tat umgesetzt. Dennoch bleibt natürlich der große Respekt vor dieser großen Aufgabe und manchmal frage ich mich, ob das wirklich passiert und ob ich es wirklich wagen sollte. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass es das Richtige ist. Wenn nicht jetzt, dann werde ich es nie wagen. Ausserdem weiß man ja nie, ob es das Richtige ist, wenn man es nicht ausprobiert. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und ich hoffe sehr, dass es ein Hauptgewinn ist! Drückt uns die Daumen!


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